Märchenpärchen mit Fortune

03.09. 2005
Premiere des Stücks „MÄRCHENPÄRCHEN MIT FORTUNE“

(8 Vorstellungen)

  

Ein Vater, der zwar so gut wie nichts von seinem Sohn weiß, aber ehrgeizige Vorstellungen davon hat, was jener können oder tun sollte. Ein anderer Vater, der seiner Ziehtochter mit Intrigen eine goldene Zukunft sichern will. Junge Leute, die sich zunächst gar nicht für einander interessieren und erst nach der Trennung merken, dass sie sich lieben. Eine Welt, in der ein Vorwand genügt, um einen Krieg auszulösen und Machthaber ihr Wort nicht halten.

Bärbel Adam - Rolf Wollgras - Uwe Gehrke

Ein solches düsteres Szenario gehört natürlich der Vergangenheit an ...? Zumindest können wir es in die Form eines Märchens kleiden. Dort haben sich schon immer mutige Kinder mit Witz und Selbstbewusstsein durchgesetzt. Dort kann Gewalt lächerlich gemacht werden, insbesondere wenn sie übertrieben und mit Dummheit gepaart daherkommt. Und dort kann ein gutes Ende Mut machen, den Kampf gegen alle Hindernisse aufzunehmen.

Im märchenhaften Reich des alten Grafen von Champignon plant das Findelkind Violetta auf Geheiß ihres Ziehvaters, den jungen Grafensohn Aristide zu heiraten.

Bis zu seinem Tod verhindert der alte Graf die Ehe mit allen Mitteln - er beauftragt sogar ein Mörderpaar.

Das selbstbewusste Mädchen entkommt jedoch dem Anschlag und überlebt im tiefsten Wald. Und nachdem Aristide eine Schlacht gegen den Nachbargrafen überlebt, sich gegen seinen Vater aufgelehnt und Violetta wiedergefunden hat, verlieren sich die beiden erneut. Erst nachdem der alte Graf von Champignon gestorben ist und Violetta ihren leiblichen Vater gefunden hat, ist der Weg zu einem Happy End frei.

Das alles ist als fantastisches Märchen inszeniert, komisch und absurd.

U. Gehrke - R. Wollgras - C. Finnigan - A. Koszarek - L. Stüber - U. Adam - I. Stüber

Besetzung:

Claudia Finnigan

Annika Bobeth

Rolf Wollgras

Uwe Gehrke

Bärbel Adam

Jens Schaper

Uwe Adam

Anne Koszarek

Amelia Stüber

Louisa Stüber

 

Das Märchenpärchen: Annika Bobeth und Claudia Finnigan